Rheinischer Gutshof im Umland von Köln
Mit dem Offermanns Hof an der Erkelenzer Straße 127 in Bedburg kommt eine Denkmalimmobilie auf den Markt, die sich deutlich von klassischen Stadthaus-Sanierungen unterscheidet. Grundlage ist ein rheinischer Gutshof, dessen Gebäudeensemble aus Herrenhaus, Ställen, Scheune und Remise zu Eigentumswohnungen umgebaut wird. Die Lage im Kölner Umland verbindet das ländlich geprägte Umfeld des Rhein-Erft-Raums mit der Nähe zum Wirtschaftsraum Köln – ein Standortprofil, das vor allem Käufer anspricht, die Wohnqualität im Grünen mit einer erreichbaren Großstadt verbinden möchten.
Die letzte verfügbare Einheit
Von den insgesamt entstehenden Wohnungen ist nach Angaben des Anbieters nur noch eine Einheit im Erdgeschoss des Herrenhauses verfügbar. Der Zuschnitt umfasst drei Zimmer, einen separaten Ess- und Dielenbereich sowie ein Tageslichtbad; hinzu kommen eine überdachte Terrasse zum begrünten Innenhof und ein eigener Kellerraum. Erhalten bleibt unter anderem die denkmalgeschützte Holztreppe. Stellplätze in der Garage oder im Außenbereich sind optional erwerbbar. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.
Einordnung für Kapitalanleger
Die wirtschaftlichen Eckdaten im Überblick:
- Kaufpreis: 598.000 Euro
- Mietansatz: 12,50 Euro je Quadratmeter
- Sanierungsanteil mit erhöhter Abschreibung: rund 65 Prozent
Der hohe Sanierungsanteil ist das zentrale steuerliche Argument: Über die Denkmal-AfA lässt sich ein erheblicher Teil der Investitionssumme über mehrere Jahre geltend machen. Der Anbieter stellt zudem in Aussicht, dass rund 50 Prozent bereits im Jahr 2026 steuerlich wirksam werden. Käufer sollten die individuelle steuerliche Wirkung wie üblich fachlich prüfen lassen, da sie von der persönlichen Einkommenssituation abhängt.