Standort im Speckgürtel von Leipzig
Markranstädt liegt westlich von Leipzig und profitiert von der Entwicklung der sächsischen Großstadt, ohne deren Preisniveau zu erreichen. Die Adresse Leipziger Straße 1b verweist bereits auf die Verbindungsachse in die Innenstadt; das Naherholungsgebiet am Kulkwitzer See befindet sich in der Nachbarschaft. Für Mieter, die stadtnah, aber ruhiger wohnen möchten, ist diese Lage ein typisches Argument – und für Kapitalanleger ein Segment, in dem die Nachfrage nach saniertem Altbau spürbar ist.
Substanz von 1905, Technik von morgen
Das um 1905 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz. Massives Ziegelmauerwerk, Holzbalkendecken, Satteldach, Turmfenster und der Erker im Dachgeschoss bleiben Teil des Erscheinungsbildes; neue Holzfenster werden dem historischen Bestand in Form und Farbe nachgebildet. Auch die Wohnungseingangstüren werden aufgearbeitet statt ersetzt. Auf sechs Ebenen bis zum ausgebauten Dachgeschoss entstehen neun Wohnungen zwischen 33 und 91 Quadratmetern mit einem bis vier Zimmern, ergänzt durch Balkone zum Innenhof und Mieterkeller. Geheizt wird über eine Wärmepumpe – ein Punkt, der bei Denkmalobjekten nicht selbstverständlich ist und die Betriebskostenfrage entschärft.
Steuerliche und förderseitige Rahmenbedingungen
Der Bauträger beziffert den Sanierungsanteil am Kaufpreis auf 68 Prozent. Dieser Anteil ist im Rahmen der Denkmal-AfA abschreibbar, was das Objekt vor allem für Anleger mit höherer Steuerlast interessant macht. Zusätzlich weist die Kaufpreisliste einen KfW-Förderkredit aus dem Programm 261 (Effizienzhaus Denkmal) von bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit aus.
Die Kaufpreise reichen von 172.516 bis 498.076 Euro, die kalkulierten Mieten liegen zwischen 10,66 und 12,57 Euro je Quadratmeter. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen.