Ein Gründerzeitbau im Wandel
Mit dem Objekt Augustusburger 177 kommt an der Augustusburger Straße 177 im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg eine Denkmalimmobilie auf den Markt, die derzeit umfassend saniert wird. Das Gebäude aus der Zeit um 1900 wird nach den Vorgaben des Denkmalschutzes instandgesetzt und zugleich energetisch auf den Standard eines KfW-Effizienzhauses Denkmal EE gebracht. Vorgesehen sind unter anderem eine neue Dämmung, die Instandsetzung der Fassade, neue Fenster, die Erneuerung von Elektro- und Sanitäranlagen sowie eine Heizungsanlage auf Basis von Wärmepumpe oder Pelletheizung. Ein Teil der Wohnungen erhält zusätzliche Balkone oder Loggien.
Wohnungsmix für unterschiedliche Zielgruppen
Geplant sind zwölf Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 34,64 m² und 99,13 m². Diese Spanne deckt sowohl kompakte Single- und Paarwohnungen als auch Grundrisse für Familien ab – ein Mix, der die Vermietbarkeit auf breitere Beine stellt. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Die Kaufpreise reichen von 126.436 Euro bis 361.825 Euro, die kalkulierte Miete liegt bei 7,80 Euro je Quadratmeter.
Steuerliche Aspekte und Standortfrage
Für Kapitalanleger steht der Sanierungsanteil im Vordergrund: Rund 75 Prozent des Kaufpreises entfallen auf die denkmalgerechte Sanierung und sind damit über die Denkmal-AfA abschreibbar. Ergänzend kommt eine KfW-Förderung in Betracht, die sich aus dem angestrebten Effizienzhaus-Standard ergibt. Selbstnutzer können den Sanierungsanteil ebenfalls steuerlich geltend machen, allerdings nach anderen Regeln als Vermieter.
Der Sonnenberg zählt zu den dicht bebauten Gründerzeitquartieren von Chemnitz und ist von Altbaubestand geprägt. Wie bei jeder Denkmalinvestition sollten Interessenten die Kaufpreisaufteilung, den Bauzeitenplan bis Ende 2027 sowie die individuelle Steuersituation vorab mit fachkundiger Beratung prüfen.