Gustav-Schubert-Haus
: Standort und Lage
Leipzig setzt mit Abstand deutschlandweit deutlicheZeichen - in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Die Universität Leipzig zählt seit kurzem zu den neun Elite-Universitäten Deutschlands. Neben Dresden ist Leipzigdamit der einzige ostdeutsche Hochschulstandortauf einer Stufe mit den traditionsreichen UniversitätenHeidelberg und München. Den Sprung in die Elite habenauch die Leipziger BMW-Werker geschafft. Seit2007 ist das aufgrund seiner Art international im Rampenlicht stehende Leipziger Werk des bayerischen Automobilherstellers vollwertiger Bestandteilder weltweiten Gruppe. Von hier aus wird mittlerweile der gesamte Globus beliefert. Damit nicht genug -BMW hat darüber hinaus über 100 Millionen Euro inein besonders umweltverträgliches Presswerk am Standort Leipzig investiert. Auch Porsche erweiterte zeitgleich das für hocheffiziente Abläufe bekannte Leipziger Werk. Unverkennbare Zeichen für einen erneuten Aufbruch. Für den steht das in Betrieb genommene DHL-Luftdrehkreuz ohnehin.
Gustav-Schubert-Haus
Inmitten eines ästhetisch wertvollen Wohnviertels sehr schöner Gründerzeitbebauung (wunderbar akzentuierte Straßenzüge) und stellenweise moderner Architektur gelegen, die sich harmonisch in die Gesamtgestaltung einfügt; das Objekt zeichnet neben architektonischer Einzigartigkeit und gelungener, modernen Ansprüchen gerecht werdender Grundrissgestaltung vor allem die gute Lage im Leipziger Osten aus - in unmittelbarer Nähe zu großflächigen Grünund Parkanlagen; die geplante weitreichende Modernisierung auf hohem Niveau und eine hochwertige Ausstattung, vor allem jedoch die ruhige und zentrumsnahe Lage machen Wohnen zu einem Wohlfühlerlebnis; die ersten Planungen und Entwurfszeichnungen zum historischen Objekt in der Kapellenstraße 18 basieren auf den Ideen des Leipziger Privatiers Hermann Tessmann aus dem Jahr 1888; angesichts des stetig steigenden Wohnraumbedarfs in Leipzig plante Tessmann das Mehrfamilienwohnhaus als immobile Kapitalanlage, gab die Idee jedoch ein Jahr später wieder auf und veräußerte das Grundstück und die Planungen an den ihm bekannten Zimmermeister Gustav Schubert, der das Bauvorhaben aufgriff, geringfügig veränderte und bereits 1890 - nach sieben Monaten Bauzeit - fertigstellte; das Objekt blieb weitestgehend im ursprünglichen Zustand erhalten und zählt heute zu den Kulturdenkmalen der Stadt Leipzig.